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Hoffnungslos

Datum: | Bereich: Gebet

Nachrichten. Krieg in Syrien, Afghanistan, im Jemen und an vielen anderen Orten dieser Welt. Hoffnungslos.!?
Politik in Deutschland und Europa. Parteien streiten sich, können sich nicht einigen.
Hoffnungslos.!?
Streit zwischen den Nachbarn. Man schweigt sich an. Man brüllt sich an. Man trifft sich vor Gericht.
Hoffnungslos.!?

Schon seit Jahren eingesperrt. Im eigenen Land. Wer raus will, zahlt einen hohen Preis – manche zahlen  sogar mit ihrem Leben. Christsein ist nicht nur einfach. Jeder hat Arbeit, trotzdem läuft die Wirtschaft nicht gut. Neidisch schauen manche in die Nachbarländer – was die alles haben: Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, exotische Früchte, schickere Klamotten und noch so viel mehr.
Hoffnungslos?

Einige Jugendliche und junge Erwachsene, ein Pfarrer und ein Diakon wollten das nicht glauben. Sie wollen nicht glauben, dass die Situation hoffnungslos ist. Und so beginnen sie 1982, sich  wöchentlich in Leipzig in ihrer Kirchengemeinde zu treffen, um für den Frieden zu beten. Sie tauschen sich aus, diskutieren und beten. 
Ein paar Jahre später wurden daraus die Montagsdemonstrationen. Am Anfang kamen nur Einzelne zu den Treffen. Dann wurden es Hunderte und irgendwann Tausende. Am 9. Oktober 1989 zogen 70.000 Menschen durch die Stadt. Ihnen gegenüber standen bewaffnete Soldaten. Sie dagegen trugen Kerzen in den Händen, beteten und sangen gemeinsam. Dieser Tag – der 9. Oktober wurde zum Wendepunkt der scheinbar so hoffnungslosen deutschen Geschichte. Ein paar Wochen später – am 6. November hatten sich über 300.000 Menschen auf den Weg gemacht. Drei Tage später fiel die Mauer der Hoffnungslosigkeit zwischen Ost-Deutschland und West-Deutschland.  

Fest steht: Gebet kann die hoffnungsloseste Situation wenden und Gott kann durch ein paar betende Jugendliche die Welt verändern. 

30 Jahre ist dieses Ereignis nun her und manchmal scheint es, als hätten wir in diesen 30 Jahren vergessen, was Gott für ein Wunder getan hat, welche Macht Gebet hat und wie wichtig es deshalb ist, für den Frieden in der Welt, für die Politiker, für die sozialen Herausforderungen, für die tiefen Nöte in unserem Land zu beten. 

Vom 3. Oktober bis zum 9.November wird es deshalb eine spannende Aktion in Deutschland geben. Von Lübeck (Schleswig-Holstein) und Plauen (Sachsen) werden 2 Wandergruppen starten, die sich am 9.November im Harz auf dem Brocken treffen. Die Strecke geht entlang der ehemaligen “Grenze der Hoffnungslosigkeit“. Die Überschrift für diese Wanderung ist „Verstehen, Versöhnen, Verantwortung übernehmen“. Unterwegs wird gebetet. Und auch in den Gemeinden, in denen man übernachtet, gibt es immer wieder Gebetsveranstaltungen. Das Ganze ist also eine Gebetswanderung.

Wir als Liebenzeller Mission sind Mitveranstalter und der Liebenzeller Gemeinschaftsverband ist auch mit dabei. Wenn auch du dabei sein willst – egal ob für einen Tag, ein Wochenende, eine Woche oder für die ganze Zeit, findest du hier im Video oder direkt unter www.3-oktober.de weitere Infos.

Durch Gebet kann sich die Hoffnungslosigkeit verwandeln: in Mut – in neue Hoffnung – in Frieden – in ein Wunder. Das gilt für unsere große Welt mit den ganzen Kriegen. Das gilt für unser Land mit all seinen Herausforderungen (auch denen, die es zwischen Ost und West nach wie vor noch gibt). Das gilt für unsere kleine Welt zwischen Nachbarn, die im Streit miteinander sind und das gilt auch für den kleinsten Teil unserer Welt: unser Herz und unsere Seele. Gott ist ein Gott der Hoffnung. Er möchte dir Hoffnung und Leben geben und er möchte durch dein Gebet und durch dein Handeln seine Hoffnung in dieser Welt sichtbar werden lassen.