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Suche Frieden und jage ihm nach!

Datum: | Bereich: Jüngerschaft

Jagd.  Welche Szene kommt in deinen Kopf? Welche Bilder kommen in deine Gedanken? Ein Gepard sprintet durch das gelbbraune Gras der Savanne um die arme Beute zu erlegen. Die Froschzunge schnellt heraus um eine leckere Fliege zu erwischen. Das Krokodil blitzt aus dem Wasser hervor um die Antilope zu packen.  Leonardo DiCaprio kämpft sich schwer verletzt durch eisige Wildnis um Rache an Tom Hardy zu nehmen.  Reiche Schnösel reiten mit einer Horde Hunde durch England auf der Suche nach Füchsen!?

Mein erster Gedanke ist sicherlich nicht die Jagd nach Frieden. Umso interessanter ist die Jahreslosung. Was wäre wenn du und ich im neuen Jahr dem Frieden so entschlossen, kraftvoll, mutig hinterherjagen wie der Gepard die Gazelle!? Ich bin mir sicher: Das wird einen Unterschied machen und kann Menschen nicht verborgen bleiben!

Aber was ist eigentlich Friede? Und wie kann ich ihn suchen und jagen!? Ein wesentlicher Aspekt ist sicher, dass Friede versöhnt, was zerstritten ist. Verbindet, was getrennt ist.  Vereint, was zersplittert ist.

So wie Missionare der Liebenzeller Mission, die in Burundi Friedensbotschafter zwischen Hutu und Tutsi sind, nachdem mehr als 300.000 Menschen im Bürgerkrieg ums Leben kamen. Oder Missionare, die in Papua-Neuguinea in den Slums darauf hinarbeiten, dass trennende Gewalt gestoppt wird und den Friedefürst bekannt machen.

Aber versöhnen, verbinden, vereinen kann man auch im Kleinen! Und wir sind dazu aufgerufen, das in unserem Umfeld zu tun.  Auf dass Menschen den Ursprung dieses Friedens, den Friedefürst Jesus, entdecken.

Wie kannst du anfangen? Ich bin sicher: Wenn du dir im Jahr 2019 das folgende Gebet, das Franz von Assisi zugeschrieben wird, entschlossen jeden Tag betest, wirst du Ende 2019 an viele Orte kraftvoll Frieden gebracht haben.  Bist du dabei? Challenge accepted? Ich will es mutig probieren!

 

 

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.