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Malawi Einsatz 2018

Datum: | Bereich: Mission

Moni onse.

Dzina langa ndi Janica.

Ndili bwino. Kaya inu?

So begrüßten wir FTSler hier in Malawi unsere Nachbarn. Gekleidet mit einem langen Rock (zumindest wir Frauen) gaben wir diesen die rechte Hand, während wir die linke an unseren rechten Ellenbogen legten. - Das bedeutet, dass wir unser Gegenüber sehr schätzen. Je näher wir dabei unsere Hand Richtung Herz orientieren, desto mehr Respekt und Wertschätzung zeigen wir. Zudem mussten wir Frauen darauf achten, wie wir mit unseren Röcken sitzen bzw. aufstehen und es ist auch wichtig, dass sie blickdicht sind.☺ Und trotz der Temperaturen mussten die Jungs T-Shirt und Sonntags sogar lange Hose tragen.

Auch wenn es neben diesen Höflichkeiten noch weitere kulturelle Dinge zu beachten gab, haben wir 8 FTSler uns mit unseren Hauseltern auf das Abenteuer eingelassen und waren gemeinsam im Ubwenzi Dorfentwicklungsprojekt bei Familie Müller.

Für manche ein Kindheitstraum, für viele ein gewagtes Abenteuer, und für alle von uns eine prägende Zeit, die wir hier – mitten im Busch – erleben duften!

Während unserer Teilnahme und Mitarbeit an verschiedenen Programmen, wie zum Beispiel Jungschar, Jugendkreis, Gottesdienst, Spieleabend, KidsDay (mit 600 Kindern!), Jugendkonferenz (mit 90 Jugendlichen) oder auch dem Unterrichten an einer kleinen malawischen Schule haben wir nicht nur die Einheimischen näher kennengelernt, sondern konnten auch ein Stück in die malawische Kultur eintauchen. So haben wir ein bisschen Chichewa gelernt, Mandasis (neutraler frittierter Hefeteig) genossen, Nsima (Maisbrei) mit der Hand gegessen, malawisch gekocht, zusammen gesungen, getanzt und vieeel gelacht. Doch nicht nur die Kultur brachte uns ins Staunen – sondern auch die wunderschöne Natur mit allen Größen und Formen von Tieren, leckeren Früchten, besonderen Pflanzen und Bäumen, wunderschönen Sonnenuntergängen und einem gigantischen Sternenhimmel…

Und auch, wenn uns das Wasser ab und zu sehr knapp wurde, wir von Schlangen oder Skorpionen erschreckt wurden oder sich mancher Magendarmtrakt meldete, so können wir dennoch auf eine super Zeit hier in Chilonga und auch am „Lake of Stars“, wie der Malawisee genannt wird, zurückblicken. Mit erweitertem Blick, geprägtem Herzen, vielen Eindrücken und einigen Souvenirs kamen wir dreieinhalb Wochen später wieder nach Deutschland zurück und werden die Zeit in Malawi sicherlich nie vergessen.

Der Abschied fiel uns nicht leicht, wir haben einige Kinder oder Mitarbeiter von Ubwenzi mit Tränen verabschiedet, aber es ermutigt uns doch immer wieder, dass wir sie im Gebet nicht loslassen müssen und auf ein Wiedersehen hoffen dürfen; so wie es auch schon in 1.Joh. 5,13 bzw. Titus 3,7 steht!

Zikomo. [Dankeschön.]

Janica